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Berg- und Hüttenarbeiterverein “St. Barbara - Bruderschaft” Wustweiler

 

Der Berg- und Hüttenarbeiterverein St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler wurde am 12. Januar 1924 gegründet. Seine Angliederung an die St. Barbara - Bruderschaft Ottweiler erfolgte am 6. Februar 1924.

 

In den Kriegsjahren gingen sämtliche Vereinsunterlagen verloren, so daß über die Aktivitäten der St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler keinerlei Informationen mehr bestehen.

 

Die Bruderschaft Wustweiler wurde in der Zeit des Nationalsozialismus verboten. Die Wiedergründung erfolgte im Jahre 1957. 63 Mitglieder traten bei der Gründungsversammlung, die von Josef Strauß geleitet wurde, der St. Barbara - Bruderschaft bei. Erwin Weis übernahm als 1. Vorsitzender die Leitung der neu gegründeten Bruderschaft.

 

Anläßlich des 40jährigen Bestehens wurde im Jahre 1964 eine neue Vereinsfahne angeschafft und eingeweiht.

 

Als Mitbegründer des Landesverbandes Saar der Berg-, Hütten- und Knappenvereine und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der St. Barbara - Erzbruderschaft Ottweiler übertrug der Delegiertentag  der St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler die Ausrichtung des 11. Diözesanfestes des Bistums Trier, das in der Zeit vom 12. bis 14. Juli 1969 unter der Schirmherrschaft von Arbeitsminister Simonis stattfand.

 

Mit ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte der St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler war die Durchführung des 50jährigen Stiftungsfestes in der Zeit vom 18. Bis 20. Mai 1974 unter der Schirmherrschaft des Saarländischen Ministerpräsidenten Dr. Franz - Josef Röder.

 

In Anerkennung seiner Verdienste um die langjährige Leitung der St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler wurde Vorsitzender Josef Weis, dessen Amtszeit zwei Jahre durch den Vorsitz von Walter Forster unterbrochen war, am 4. Dezember 1979 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Seine Nachfolge trat Josef Graus als 1. Vorsitzender an. Unter seiner Federführung wurden am 14. April 1984 auf dem Dorfplatz von Wustweiler eine Seilscheibe und ein beladener Kohlewagen aufgestellt.

 

Unter der Schirmherrschaft von Bergwerksdirektor Rolf Brust feierte die St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler in der Zeit vom 02. Bis 04. Juli 1984 ihr 60jähriges Bestehen. Das Stiftungsfest war mit dem 20. Diözesan - Bruderschaftstreffen des Bistums Trier verbunden. Dipl. - Ing. Rolf Brust wurde bei dieser Gelegenheit zum Ehrenmitglied der St. Barbara - Bruderschaft ernannt.

 

Eine Fahnenabordnung der St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler nahm am 04. Mai 1987 am Papst - Besuch in Speyer teil.

 

Neben der Teilnahme an örtlichen  und der Durchführung zahlreicher vereinsinterner Veranstaltungen nimmt die St. Barbara - Bruderschaft Wustweiler regelmäßig an den Saarlandtagen und an den Veranstaltungen befreundeter Bergmannsvereine und Bruderschaften teil.

 

Durch die Anschaffung einer Barbara - Statue im Jahre 1950, die Stiftung von 60 Gebetbüchern im Jahre 1974 und die Aufstellung einer Grubenlampe als “Ewiges Licht” in der Pfarrkirche Wustweiler im Jahre 1990 bekundete der Verein seine Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde.

 

Am 04. Dezember 1989 übernahm Paul Klein das Amt des 1. Vorsitzenden. Er leitet heute noch die Geschicke des Berg- und Hüttenarbeitervereins “St. Barbara - Bruderschaft” Wustweiler mit seinen 189 Mitgliedern.

Am 04.12.1995 wurde Gerhard Zewe zum 1.Vorsitzenden gewählt. Er ist bis heute 1.Vorsitzender.

Zur Zeit besteht der Verein aus 157 Mitgliedern.

 

 
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