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Sterbeunterstützungsverein - Bergmannsverein - Schwarzenholz

 

Der Sterbeunterstützungsverein - Bergmannsverein - Schwarzenholz wurde im Jahre 1851 gegründet. Noch im gleichen Jahr erhielt der Verein, dem 55 Mitglieder angehörten, eine Vereinsfahne. Der Preis dieser Fahne betrug 59,- Taler. Sie wurde bei der Firma Moll in Saarlouis hergestellt.

 

In der Zeit von 1881 bis 1903 existierten in Schwarzenholz zwei Bergmannsvereine, die sich Sterbe - Knappenverein und Bergmannssterbeverein nannten. Im Jahre 1904 schlossen sich beide Vereine als “Katholischer Bergmannsverein” zusammen. Dem neu gegründeten Bergmannsverein gehörten 81 Mitglieder an.

 

Erstmals findet der Bergmannsverein im Jahre 1956 Erwähnung, als er sich sieben Bergmannsuniformen anschaffte. Seinem sozialen und religiösen Zweck entsprechend, stiftete der Bergmannsverein im Jahre 1958 der Pfarrei ein Kirchenfenster im Werte von 300.000 Francs. Ein Beschluß des gleichen Jahres, der heute noch seine Gültigkeit hat, läßt den Besuch auswärtiger Veranstaltungen nicht zu.

 

Das Jahr 1982 stand im Zeichen der 300 Jahrfeier des Bergmannsvereins. Herausragendes Ereignisses war hierbei die Ausstellung einer Grubenlampensammlung am Feste der heiligen Barbara in der Schulze - Kathrin -Halle in Schwarzenholz.

 

Aus Anlaß der 140 Jahrfeier wurde am Kirmesmontag 1991 auf dem Vorplatz der Schulze - Kathrin - Halle eine Seilscheibe aufgestellt.

 

Die Aktivitäten des Bergmannsvereins Schwarzenholz, die neben der Meßgestaltung an Kirmesmontag und der jährlichen Durchführung der Barbarafeier eine Vielzahl vereinsinterner Veranstaltungen beinhaltet, sind aus dem Ortsgeschehen von Schwarzenholz nicht mehr wegzudenken. Der Sterbeunterstützungsverein - Bergmannsverein - Schwarzenholz wurde von folgenden Vorsitzenden geführt:

 

Peter Weiland              (1851 - 1887)

Konrad Nalbach             (1888 - 1891)

Nikolaus Fritz              (1892 -  1903)

Peter Neu                    (1904 - 1909)

Konrad Nalbach            (1905 - 1909)

Nikolaus Heckmann            (1910 - 1920)

Johann Fritz                 (1921 - 1922)

Gil Neu                        (1923 -1935)

Peter Thiel                   (1936 - 1953)

Johann Donie               (1955 - 1962)

Heinrich Lauer            (1963 - 1973)

Theo Heckmann            (1974 - 1979)

Lothar Paul                  (1980 - 1991)

Peter Maß                   (1992 - heute).    

 
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